Aufgaben zum Coronavirus

Politik

17. Mai '20

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1. Was ist das Coronavirus? 2. Zeitlicher Ablauf bislang? 3. Wie kann man sich anstecken? 4. Regeln zur Ansteckungsvermeidung?

1. Der offizielle Name des Virus ist SARS-CoV-2. Erstmals erschien der Virus mit dem Namen „Covid-19“ Mitte Dezember in der Stadt Wuhan. Es ist eines von hundert verschiedenen Viren, die der Familie der Coronaviren angehören. Vermutlich ging der Virus von einem Tier auf dem Markt in Wuhan aus. Der neue Erreger befällt sowohl die oberen als auch die unteren Atemwege. Das Virus kann somit Lungenentzündungen auslösen. Besonders gefährdet von dem Virus sind Menschen mit Vorerkrankungen und einem schwachen Immunsystem. Die Symptome bei den meisten Betroffenen sind Fieber, Husten und Kurzatmigkeit. Beschwerden, die ebenso bei einer Grippe auftreten können (https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/coronavirus-symptome-verlauf-behandlung/ https://www.quarks.de/gesundheit/medizin/corona-virus-das-wissen-wir/ 26.03.2020).

2. Der Virus verbreitete sich erstmals Ende Dezember 2019 in Wuhan. Er blieb zuerst unbehandelt, als aber mehr Menschen krank wurden und starben, wurde alle 11 Millionen Einwohner von Wuhan unter Quarantäne gestellt. Diese Maßnahme zeigte jedoch keinen großen Erfolg und es gab Ende Januar auch Erkrankte in anderen Ländern. Das Virus breitete sich schnell aus und die ersten im Januar bekannt gewordenen Fälle traten im Bundesland Bayern auf. Im Februar ließ die deutsche Regierung 102 deutsche Staatsbürger aus Wuhan zurückfliegen, um sie vor dem Virus zu schützen. Zwei von ihnen wurden positiv getestet. Ein weiters Ehepaar in Heinsberg war positiv getestet worden, dieses Paar war schon mit über dreihundert Menschen auf einer Karnevalssitzung in Kontakt getreten. Immer mehr Menschen wurden infiziert und so wurden es zu viele, um Alle ausfindig zu machen und die Menschen von der Außenwelt zu isolieren. Ab März breitete sich das Virus rasch in ganz Deutschland aus. In Deutschland gab es am 23.03.2020 26.198 Infizierte und davon starben bereits 111 Menschen. Um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen und somit das Gesundheitssystem nicht kollabieren zu lassen, sind seit dem 22.03.2020 Ansammlungen von mehr als zwei Personen nicht gestattet, ausgenommen sind Angehörige, die im gleichen Haushalt leben. Einen Impfstoff gegen SARS-CoV-2 gibt es derzeit noch nicht, jedoch wird intensiv daran geforscht. Nach Angaben des Tübinger Biotechunternehmens CureVac vom 21.03.2020, könnte bereits im Herbst ein Impfstoff für zehntausende Menschen zur Verfügung stehen. Dies ist jedoch umschritten und es kann auch bis 2021 dauern ( https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/coronavirus-symptome-verlauf-behandlung/ https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/quarks-und-co/video-corona-chronik-100.html 26.03.2020).

3. Bislang weiß man, dass der Virus durch Tröpfcheninfektionen verbreitet wird. Man vermutet, dass der Erreger in der normalen Atemluft nachweisbar ist. Zudem ist eine Schmierinfektion durch das Virus ebenfalls möglich ( https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/coronavirus-symptome-verlauf-behandlung/ 26.03.2020 ).

4. Man sollte sich regelmäßig und gründlich die Hände mit Seife etwa 20 Sekunden waschen, weil sich nur so die Anzahl der Keime an den Händen auf ein Tausendstel und weniger senken. Eine Desinfektion der Hände sollte nach jedem Krankenhausbesuch erfolgen, jedoch ist es im privaten Umfeld meist nicht erforderlich. Das Weiteren sollte man das Händeschütteln vermeiden. Generell sollte ein Sicherheitsabstand von ein bis zwei Metern zu anderen Personen eingehalten werden, aber vor allem beim Krankheitsfall sollte man einen Abstand einhalten. Laut Angaben des RKI verringert ein Mund-Nasen-Schutz nicht das Ansteckungsrisiko und erzeugt oft ein falsches Sicherheitsgefühl. Außerdem ist das Einhalten von den Verhaltensregeln beim Husten und Niesen wichtig. Hierunter zählt einen Abstand beim Husten oder Niesen einzuhalten, sich wegzudrehen, in die Armbeuge zu husten oder zu niesen, falls kein Taschentuch vorhanden ist. Ein Einwegtaschentuch ist nur einmal zu benutzen, die Hände sind gründlich zu waschen, nachdem man die Nase geputzt, geniest oder gehustet hat. Wichtig ist auch, dass man so oft wie möglich zu Hause bleibt und das Treffen mit älteren oder chronisch kranken Menschen zu deren Schutz einschränkt. ( https://www.deutsche-familienversicherung.de/ratgeber/artikel/coronavirus-symptome-verlauf-behandlung/ 26.03.2020 ).

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