"Die Marquise" Sprache/Sprachstil (Beispiel: S. 9f/S. 24f)

Deutsch

04. Sep '19

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Erläutern Sie mithilfe geeigneter Beispiele aus der gesamten Novelle weitere sprachliche und stilistische Besonderheiten Kleists

Wortwahl:

– spröde Amtssprache(Substantivierung, indirekte Rede ,...)

– viele Superlative

– mehrdeutige Wendung von Begriffen wie " Umstände"

– z Punkt t. Versteckte Komik (unmissverständliche Anspielung der Figuren)

Rhetorische Mittel:

– Ironie (kehrt in die alte Ordnung zurück)

– Symbole (Engel, Teufel, Schwan ,...)

Syntax:

– polysyndeton (dass er, dass er, dass er kamatsu

– hypotaktischer Satzbau mit adverbialsätzen (während, dass, in dem)

– Parenthese (... – und ließ sie nicht –.. .)

– eigenwillige Interpunktion (z.b. fehlende ", Gedankenstriche ,...)

Körpersprache:

– z.b. verstemmen, erröten, Ohnmacht statt sprachliche Äußerung

Ergebnis:

Die generell sehr strukturierte Sprache Kleist Kleids Gerät angesichts der Ungeheuerlichkeit der Ereignisse immer wieder an ihre Grenzen kann man auf Schweigen statt sprechen) und spiegelt somit die "zerbrechliche Ordnung" der Welt wieder.

Deutsch

Die Marquise

Die Marquise Analyse

Q2

Klasse 12

Abitur


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